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Ääähh, Wolfgang, hab ich da richtig gelesen, du hast den Foma400 mehr oder weniger empfohlen? :-) Dabei sind die doch gerade deutlich teurer geworden und der HP5 ist nicht
Du meinst Walter, oder richtet sich das nicht an mich? Ich empfehle Foma immer, wenn Leute auf den Preis achten wollen oder müssen. Die Filme sind ja technisch in Ordnung, in der Regel wohl ganz gut verarbeitet (ich habe vor rund 10 Jahren mal das komplette Programm getestet, Fomapan 100, T200, 400 und T800 in Roll- und Kleinbildfilmen. Der Preis bewegte sich damals zwischen DM 3,70 und 3,90 (Mengenrabatt gab es bei Fotoimpex wenn mich nicht alles täuscht noch nicht), von daher kann man über die Preiserhöhungen nicht wirklich klagen (Anfang der 2000er waren sie dann schon mal über 2 EUR geklettert), im Gegensatz zu Efke, bei denen der 50er mit 3,70 und der 100er damals mit 3,50 DM berechnet wurde und die kräftig hochgegangen sind. Mein einziges Problem mit Foma ist was anderes, mir sind sie zu rotempfindlich, das ist aber reine Geschmackssache und ist für mich bei Empfehlungen für andere nicht ausschlaggebend. Allerdings verwundert mich schon, daß bei den beiden großen für Efke und Foma quasi EVP herrscht, ich wüßte nicht, daß Filme einer Preisbindung unterliegen.
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ShanhaiGP3, bin ich im falschen Film?
Den kann man recht einfach kaufen, z.B. für 16,90 inkl. Versandkosten aber exklusive Transportversicherung (2 EUR extra optional) hier: http://www.virtualvillage.de/10er-pack-s...a/skuS05960-017
Er kommt dann per Luftpost aus dem Reich der Mitte zu Dir und so lange Du unter Zollfreigrenze bleibst kommt dann nichts mehr hinzu, andernfalls auch wohl nur dann, wenn jemand beim Zoll sich genauer damit beschäftigt. Ein Ersatz für einen bewährten Film ist er wahrscheinlich nicht, in Rodinal entwickelt wird er zwar im Idealfall ausreichend feinkörnig und auch relativ scharf (in anderen Entwicklern, etwa D-76 oder A49, eher nicht), die Tonalität ist ganz nett und auch der Lichthofschutz ist recht ordentlich, aber die Qualität ist doch erheblichen Schwankungen unterlegen (wenn mich mein Eindruck nicht täuscht hängt das von dem Filmmeter ab, den man gerade erwischt), das variiert von Fleckigkeit über Kratzer, Staub und Löcher. Ferner ist der Träger die reinste Spiralfeder und die Emulsion butterweich (für mich ist das allerdings nicht so wichtig, man muß eben beim Öffnen der Dose und beim Aufhängen Acht geben und ihn gleich mit einem Gewicht beschweren). Bei den wenigen Shanghais die ich belichtet habe, vermag ich mir da aber kein Urteil zu erlauben. Es gibt Photohändler in den USA, die vertreiben den Film regulär (etwa $ 2,50. Daß für die "gesiebt" wird und sich somit der Anteil Ausschuß für alle anderen erhöht, scheint mir nicht unwahrscheinlich. Der Handelspreis in Rotchina soll zwischen etwa 35 und 90 ct (gemeint sind wohl amerikanische) liegen, was hinkommen dürfte, wenn man die Filme für 16,90 per Luftpost aus Rotchina beziehen kann. Daß die Qualitätskontrolle da auf der Strecke bleibt und daß unsere Händler und Fabrikanten mehr nehmen müssen steht außer Frage, aber es zeigt doch mal wieder auf, wie unverschämt man hier z.T. angelogen wird, wenn über in der Tat in den letzten Jahren vorhandene Silberpreissteigerungen (womöglich notwendige) Preiserhöhungen von 30ct je Film und mehr gerechtfertigt wurden. In China kann man selbstredend auch keine Filme aus Eisen oder Aluminium produzieren.
Für mich sind im großen und ganzen Filme solcher Macharten wie Shanghai, Svema, Era, Azomures, Foton, usw. immer eher als hervorkommende Lust am Ausprobieren und als Offenbarung des "Kindes im Manne" zu werten gewesen. Die Qualitätsschwankungen und Ausschußraten sind einfach zu unberechenbar als daß man damit wirklich nach unseren westlichen Ansprüchen photographieren könnte.
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@ Admin: Gibts denn hier keinen normal aussehenden Smilie ohne Hintergedanken?
So einen "Normalsmiley" würde ich mir manchmal auch wünschen.