Ich denke, Biggi hat es sehr gut getroffen.
Ich habe früher sehr gerne und viel Fotobücher gelesen, aber je mehr Arbeit man hat (im Büro, zu Hause,...), umso weniger wird es. So sitze ich nun bestimmt schon wieder seit Monaten an Adams "Das Negativ". Mit Sicherheit bin ich von seinen Aufnahmen begeistert, weiß aber sehr wohl, dass er viele Ligen über mir spielt(e), die ich vielleicht nie erreichen werde, weil ich im Gegensatz zu einem Berufsfotografen einfach nicht genug zeitlichen Freiraum habe, um mich bei der Fotografie voll zu entfalten. Ähnlich sieht es bei Feininger aus - ich hab zumindest einen Bildband (ich weiß, andere Fotografen haben ganze Regale von Bildbänden...
) und ein, zwei andere Bücher von ihm, und von seinen Aufnahmen sehr angetan. Da ich aber in den letzten Jahren nicht genug Zeit hatte, mich mit ihnen auseinander zu setzen und sie mir kaum präsent sind, fände ich es vermessen zu behaupten, dass sie mich geprägt haben.
Womit ich zurück zu Biggi's Aussage komme - ich denke, die Fotografen um uns herum (also hier, bei Flickr, etc) sind es eher, die mich mal mehr, mal weniger beeinflussen, denn sie nehme ich im "Tagesgeschäft" deutlich stärker war als die großen Meister. Womit ich nicht sagen will, dass es nicht auch bei ihnen Meister gibt!!