Also, ich habe es bisher immer so gemacht:
- Belichtungsmesser immer von der Person zum Blitz dh. ich halte den Belichtungsmesser in den BLitz
- Jedes Blitzlich wird einzel gemessen - alle anderen werden ausgeschaltet.
Die Eckpunkte die du bekommen hast sind an sich schon richtig, aber sie funktionieren auch nur auf dieser Blitzleistung bzw. auf den Geräten wo du gelernt hast. Wenn du einen leistungsstärkerer Blitz einsetzt und die anderen bleiben so dann ändert sich trotzdem die Lichtverteilung.
Beispiel:
1 Hauptlich von Rechts Blende 11
1 Nebenlicht/Aufheller Blende 8
Die Kamera stellst du dann auf Blende 11 ein. Das ist die klassische Lichtsituation für einfache Porträts. Wenn du ein Kopflicht einsetzt dann je nach Haarfarbe (dunkel/hell) +/- 1 Blende
Interesant wird es wenn du in einen weißen Raum fotografieren willst und der Hintergrund soll auch Weiß sein. Das Licht was von vorne kommt reicht häufig nicht aus um die Wand aufzuhellen. Hier mußt du dann die Wand mit je einen Blitz von recht und links per Softbox/Refelxschirm anstrahlen. Ich habe da meist mit +1,5 Blenden gearbeitet und kam damit gut zurecht. Wirklich witzig ist es wenn du vor den Wandblitzen eine farbige Folie oder Lichtformer anbringst. Das gibt tolle Effekt.
+ oder - ist immer abhängig von dem Wert den du als Hauptlicht verwendest - dh. in diesem Fall Blende 11.
Gruß mike
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