[quote="hornilla"]Hallo Phosphor,
vielen Dank für die Hilfe. Beim nächsten mal Duka werd ichs zum Einsatz bringen, bin mal gespannt.
Sollte man wirklich für jeden Film einmal eintesten? Oder kommts nicht eigentlich bloß aufs Papier an, wenn ich die richtigen Punkte vom Negativ anmesse?
Ich vermute mal wir reden hier von SW. Wir haben also 2 Parameter, den Film und das Papier und da wieder feste Gradation oder Grad.wand.papier. Jeder Film ergibt nach Typ,nach Belichtung und Entwicklung unterschiedlich dichte Negative.Vielleicht ist auch das Trägermaterial unterschiedlich durchlässig (Planfilm, oder gar Glasplatte oder Uraltnegativ, wie auch immer)
Deswegen betrachte ich den Film, den ich kopieren will und das zur Verfügung stehende Papier als Einheit.
D.h. 1.)Vor jeglicher Messerei Anfertigen einer Probebelichtung mit Durchsichtsgraukeil oder Stufenprobe von der aufgenommenen Graukarte oder von sonst einem Negativ des Films im gewünschten Maßstab nach Erfahrung.(hängt auch vom Vergrößerer ab) Auf dieser Grundlage festlegen von Zeit und Blende.
2.) Anmessen der Projektion der Graukarte oder eben einer hellen Bildstelle eines anderen Negativs, die noch Zeichnung haben soll. Wenn das Gerät jetzt nicht reagiert ist die Bildstelle zu hell oder zu dunkel. Dann muß die gefundene Zeit-Blendenkombi nach heller oder dunkler verschoben werden. Wenn z.B.bei 10 sek und Bl 8 keine Reaktion erfolgt muß ich in Richtung 20 sek und Bl.11 verschieben, oder eben das ganze in Gegenrichtung. Jetzt kann ich an der Lichtwaage drehen bis Grün kommt oder beide Dioden leuchten.Mit der so gefundenen Referenzzahl des Meßgerätes kann ich dann verschiedene V-maßstäbe direkt über die Blende einregeln.Die Zeit bleibt konstant. Die gefundene Referenzzahl für diese Film-Papierkombi auch
Die Praxis ist wie immer einfacher als der Text.
meint
Phosphor