Ilford sagt hierzu
In Antwort auf:
Entwicklungszeit bei mehrfach genutztem Entwickler
Bei mehreren nacheinander in 1 Liter Lösung entwickelten Filmen ist die Entwicklungszeit zum Ausgleich der reduzierten Entwickleraktivität jeweils um etwa 6% gegenüber dem vorhergehenden Film zu verlängern.
Wenn z.B. 3 Filme gleichzeitig entwickelt wurden, ist die Entwicklungszeit des folgenden Film(satze)s wie für den 4. Film(satz) zu bestimmen. Überschreiten Sie nicht die maximal verarbeitbare Menge (Tabelle links).
Bei größeren Lösungsmengen ergibt sich die gleiche Korrektur um etwa 6% nach der Filmanzahl, die dem Entwicklervolumen in Litern entspricht, also z.B. bei 10 Liter Entwicklerlösung eine Verlängerung der Entwicklungszeit um 6% nach jeweils 10 Filmen oder bei 25 Liter Entwicklerlösung nach jeweils 25 Filmen.
Laut Tetenal sind sich ID-11 und Negafin ja sehr ähnlich...
Tetenal macht keinen Unterschied, ob die Filme nacheinander oder gleichzeitig entwickelt werden. Allerdings sind wir hier ja im Bereich von 6...10%. Wie hoch ist der Fehler des Belichtungsmessers, des Verschluss', der Blende, der Emulsion, des Thermometers, der Chemikalienmischung, der Mensuren, ...
Hab' ich schon erwähnt, dass ich ein Freund der 1+1-Einmalentwicklung bin?
